Hinter der Jugendhütte beim Dorfgemeinschaftshaus war bisher ein eher stiefmütterlich behandeltes Blumenbeet. Dies haben sich jetzt die „Waldgeister“ angenommen.
Hier soll ein neues zu Hause für alles was im Wald krabbelt und fleucht entstehen, mit Hilfe der NABU- Ortsgruppe Wardenburg.
Der erste Schritt wurde jetzt getan. Eine Beet Umrandung wurde beim letzten Treffen geschaffen. Im Weiteren sollen kleine Unterteilungen erfolgen, die dann mit verschiedenen, im Wald zufindenen Pflanzen bepflanzt werden sollen.
Wir sind gespannt, wer hier wohl ein neues zu Hause findet!

Sommerfest 2014

WESTERHOLT Wenn der Bürgerverein Westerholt zu seinem Sommerfest während der Wardenburger Ferienspaßaktion bittet, dann folgen dieser Einladung stets eine ganze Menge Kinder. An diesem Sonnabend waren es rund 40 Mädchen und Jungen, die in den Sängerbusch neben dem Dorfgemeinschaftshaus kamen.

Der Verein hatte sich wieder etliche Aktionen für die Kinder überlegt. So hatten nicht nur die ganz Kleinen beim Bobbycar-Rennen ihren Spaß, sondern auch die Zehnjährigen. Schnell wurden immer zwei Kontrahenten gefunden, die gegeneinander fuhren. Bei der anschließenden Siegehrung wurden die Rennfahrer dann mit Medaillen geehrt.

Weiter ging es dann im Programm mit der vereinseigenen Rubbelbahn. Hier konnten die Kinder auf der Bahn Punkte erspielen. Wie im vergangenen Jahr, war die Rubbelbahn wieder eine begehrte Attraktion.

Als letztes wurde dann die „Nadel im Heuhaufen suchen“ gespielt. In einem Heuhaufen wurden 40 „Nadeln“ (kleine Mikado-Stäbchen) sowie kleine Süßigkeiten versteckt. Nach dem Startkommando wurde der Heuhaufen gestürmt. Innerhalb kurzer Zeit wurden die ersten „Nadeln“ gefunden. Für jede gefundene Nadel gab es dann eine kleine Überraschung. Aber auch nachdem alle Nadeln gefunden waren, spielten die Kinder mit sichtlich viel Spaß im Heu weiter.

Nach Herzenslust konnten sich die Kinder auch nach dem Rahmprogramm weiter auf dem gut gesicherten Gelände bewegen. Dazu lud auch der vier Jahre alte, vereinseigene Spielplatz ein. „Der Spielplatz ist eine tolle Bereicherung für unser Sommerfest und auch für unsere Vereinsarbeit“, so Martina Korte, Jugendvertreterin des Bürgervereins. „Die Kinder können hier unbeschwert spielen und toben. Was uns jetzt noch fehlt ist eine Wippe. Die ist aber schon in Arbeit “, so Martina Korte. „Die Wippe soll in den nächsten Wochen aufgestellt werden.“

Fürs leibliche Wohl war während des Sommerfestes ebenfalls gesorgt. Es gab Stockbrot, Bratwurst und Pellkartoffeln. Bis in die späten Abendstunden wurde gemeinsam am Feuer geklönt und gespielt.

Quelle: NWZ vom 09.09.2014

Unterhaltsamer Abend: Dora Heldt liest aus ihrem Buch „Wir sind die Guten" im Ziegeleimuseum. Bild: Nina JanssenUnterhaltsamer Abend: Dora Heldt liest aus ihrem Buch „Wir sind die Guten" im Ziegeleimuseum.
Bild: Nina Janssen

WESTERHOLT Es hätte keinen besseren Ort für die Lesung am Donnerstagabend geben können, als das Ziegeleimuseum in Westerholt: Während die Bestsellerautorin Dora Heldt aus ihrem zweiten Krimi „Wir sind die Guten“ las, spürte man in der offenen Scheune des Museums förmlich den Inselwind, von dem sie erzählte – und war mitten drin in ihrer Geschichte, die auf Sylt spielt.

150 Besucher – überwiegend Frauen – waren gekommen. Damit war die Veranstaltung ausverkauft. Organisiert haben die Lesung die Landfrauen Wardenburg und die Hofbuchhandlung Katrin Wellmann. Nach der Lesung signierte die Autorin zahlreiche Bücher. Auch ihren neuen Roman „Drei Frauen am See“ zeigte sie schon einmal. Er durfte allerdings nicht vor Mitternacht verkauft werden.

In „Wir sind die Guten“ geht es um Karl Sönnigsen und sein Ermittlerteam. Als Karls Bekannte Helga einen Anruf von einer Freundin bekommt, muss ein neues Rätsel gelöst werden: Helgas Mieterin Sabine ist verschwunden – Eine spannende Geschichte mit starken Charakteren. Der Humor bleibt dabei nicht auf der Strecke. Die Autorin hat ein Händchen für Alltags- und Beziehungskomik und gewann so das Publikum schnell für sich. Die Frauen („und drei Männer“, wie Heldt schätzte) konnten einen unterhaltsamen Abend in besonderer Atmosphäre genießen.

Quelle: NWZ vom 01.09.2018

Stockbrot backen nach den „Spielen ohne Grenzen“: Der Bürgerverein Westerholt konnte bei bestem Sommerwetter sein Sommerfest im Sängerbusch feiern.
Bild: Stefan Idel

WESTERHOLT „Das Münzenspiel hat mir am besten gefallen“, sagte die achtjährige Zoé-Marie, „auch die Rubbelbahn war toll.“ Freundin Mirja (8) zeigte sich ebenso begeistert. Zu „Spielen ohne Grenzen“ hatte am Samstag die Gruppe der „Waldgeister“ im Bürgerverein Westerholt in den Sängerbusch eingeladen. Mehrere Stationen waren zu bewältigen – unter anderem Dosenlauf, Ringwurf oder Bälle über die „Rubbelbahn“ rollen. Begeistert hüpften die fünf- bis neunjährigen Kinder mit dem großen Gummiball durch einen Parcours. Großen Anklang fand auch der Münzwurf: Dabei galt es, mit Ein-Cent-Münzen ein Schnapsglas zu treffen, das in einem Wassereimer stand. „Mit der Beteiligung sind wir sehr zufrieden“, so Imke Dierks und Daniela Rauscher, die „Waldgeister“ betreuen. Am Ende gab es für alle Kinder kleine Geschenke. Das anschließende Sommerfest des Bürgervereins fand so großen Anklang, dass Pommes nachgeliefert wurden. Das Stockbrot backen kam bei den Kindern bestens an.
Die Gruppe der Waldgeister trifft sich jeden zweiten Dienstag im Monat von 15.30 bis 17 Uhr am „Dörp’s Hus“. Das nächste Treffen ist am Dienstag, 8. August.

Quelle: NWZ vom 24.07.2017

OLDENBURG /BERLIN Die berühmten Scheibenräder des Landesmuseums Natur und Mensch in Oldenburg werden ab 21. September in der Ausstellung „Bewegte Zeiten. Archäologie in Deutschland“ im Berliner Martin-Gropius-Bau präsentiert werden. Sie sind daher nur noch bis Anfang September in Oldenburg zu sehen.

Anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 präsentiert die Schau „Bewegte Zeiten“ im Gropius-Bau der Hauptstadt herausragende Exponate aus allen Bundesländern. Aus Oldenburg werden die Scheibenräder des Landesmuseums gezeigt. Außerdem noch eine Wagenachse vom Moorweg VII (ca. 4400 Jahre alt) sowie ein Teilstück des Moorwegs VI aus der Zeit um 50 vor Chr.

In den Jahren 1880 bis 1883 wurden beim Torfabbau im Vehnemoor bei Glum im Landkreis Oldenburg vier stark abgenutzte Scheibenräder gefunden. Sie lagen in einer Fläche von etwa acht bis neun Meter und gehören aufgrund ihrer gleichartigen Bauweise – die Abmessungen weichen nur geringfügig voneinander ab – wahrscheinlich alle zu einem vierrädrigen Wagen. Besonders ist, dass die Räder, obwohl sie erst Jahrzehnte nach ihrer Bergung ins Museum kamen, noch so gut erhalten sind. Diese gute Zustand lässt viele Rückschlüsse auf die Herstellungstechnik zu.

Ursprünglich lagen die Räder am Rand eines Moores flach auf dem Grund eines kleinen Tümpels. Sie wurden dort wahrscheinlich deponiert, um sie zu wässern. Das ist eine gute Methode, um Kompositstücken, die aus verschiedenen Teilen bestehen, wieder festen Halt zu geben, wenn sich die Bindung gelockert hat. In diesem Fall sind es die eingeschobenen Buchsen aus Birkenholz. Birke ist relativ weich, und es ist davon auszugehen, dass die Buchsen ein austauschbares Verschleißteil waren. Das weiche Birkenholz kann auch als Achsschmierung nützlich gewesen sein. Die Räder (Durchmesser 75 Zentimeter, Lauffläche 15 Zentimeter) selbst bestehen aus Erlenholz, das wesentlich härter ist.

Die Räder stammen aus der frühen Bronzezeit aus der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. Sie sind also ungefähr 3500 Jahre alt. Scheibenräder aus dieser Zeit sind bislang nur aus Niedersachsen nachweisbar. Aus Dänemark stammen zwar ähnliche Exemplare, sie datieren aber aus der wesentlich jüngeren Eisenzeit.

Durch die Lagerung im feuchten Milieu haben sich die Räder so lange erhalten. Unter Luftabschluss können Bakterien das Holz nicht zersetzen. Daher sind die Moore um Oldenburg für die Archäologie eine so wichtige Quelle. Organisches Material, das sonst vergangen wäre, blieb hier erhalten und gibt Auskunft über den Stand der Technik und über das Leben unserer Vorfahren.

Die Räder sind seit vielen Jahren die Höhepunkte der Moor-Dauerausstellung des Landesmuseums. Aus Berlin werden sie voraussichtlich erst im Januar 2019 zurückkehren.

 

Quelle: NWZ vom 29.08.2018

Westerholt Der Bürgerverein Westerholt veranstaltete kürzlich sein alljährliches Sommerfest. Dieses Jahr hatten sich die Mitglieder das Thema „Wald“ vorgenommen. Gekommen waren zahlreiche Kinder mit ihren Eltern sowie der Hegering Wardenburg, der einige ausgestopfte Tiere mitbrachte und dem Nachwuchs über die Tiere im Wald Auskunft gab. Außerdem konnten mit Naturmaterialien Girlanden gebastelt werden.

Die Jugendvertreterinnen des Bürgervereins, Imke Dierks und Martina Korte, hatten zudem ein Baumquiz vorbereitet. Ebenso war es für die jungen Besucher möglich, Tiermasken und Schlüsselanhänger zu basteln. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt. Gestärkt werden konnte sich mit Stockbrot am Lagerfeuer sowie mit Pommes, Pellkartoffeln und leckerem Grillgut.

Die nächste Veranstaltung des Bürgervereins Westerholt steht bereits im Kalender. Zum insgesamt fünften Mal lädt der Verein zu einem Baby- und Kinderflohmarkt ein. Dieser findet am Sonnabend, 24. September, von 14 bis 16 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Westerholt statt. Anmeldungen für Verkäufer, die Gebrauchtes anbieten möchten, sind ab sofort bei Martina Korte möglich unterTelefon  04407 / 979 059.

 

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Kommende Veranstaltungen

Singkreis
21.12.2018 / 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Tage bis zum Start: 4
Spiel und Klönabend
27.12.2018 / 19:30 Uhr bis 22:30 Uhr
Tage bis zum Start: 10
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